Aus­mis­ten-Tipps

Tipps zum AusmistenWenn Sie die Schrank­tür vor lau­ter Krem­pel nicht mehr rich­tig zu­be­kom­men oder in Ih­rem Ab­stell­raum kaum noch ei­nen Fuß vor den an­de­ren set­zen kön­nen, soll­ten Sie schleu­nigst Ih­re Woh­nung aus­mis­ten. Nicht sel­ten fehlt al­ler­dings ne­ben der Zeit ein­fach die Mo­ti­va­ti­on. In un­se­ren Tipps und Tricks zum Ent­rüm­peln zei­gen wir Ih­nen, wie Sie selbst in 8 Schrit­ten Ord­nung in Ih­re Woh­nung brin­gen und dar­über hin­aus un­nüt­zen Haus­rat aus Ih­rem Kel­ler, Dach­bo­den und der Ga­ra­ge aus­räu­men.

Schnell­na­vi­ga­ti­on

Über­zeu­gungs­ar­beit leis­ten (1)

Ter­min zum Aus­mis­ten be­stim­men (2)

Rei­hen­fol­ge fest­le­gen (3)

Uten­si­li­en be­reit­stel­len (4)

Aus­räu­men (5)

Säu­bern (6)

Wie­der ein­räu­men (7)

Um­brauch­ba­res ent­sor­gen (8)

Kel­ler, Dach­bo­den und Ga­ra­ge ent­rüm­peln

Um­zugs­hel­fer von JOB­RUF

Schritt 1: Über­zeu­gungs­ar­beit leis­ten

Nicht für al­le ist die Vor­stel­lung, sich von Alt­ge­dien­tem tren­nen zu müs­sen, ei­ne an­ge­neh­me. Denn mit na­he­zu je­dem Ge­gen­stand ist ein (mal mehr, mal we­ni­ger ein­schnei­den­des) Le­bens­er­eig­nis ver­bun­den.

Soll­ten ent­we­der Sie, Ihr Part­ner oder ein an­de­res Fa­mi­li­en­mit­glied zu der Grup­pe der „Un­trenn­ba­ren“ ge­hö­ren, ist zu­erst ei­ni­ges an (Selbst-)Über­zeu­gungs­ar­beit nö­tig. Ein Trick: Füh­ren Sie sich stets vor Au­gen, dass das Los­las­sen von Al­tem auch im­mer Platz für Neu­es schafft. Er­stel­len Sie viel­leicht so­gar ei­ne Lis­te mit Din­gen, die Sie sich an­schaf­fen möch­ten, wenn Sie er­folg­reich aus­mis­ten – so wird Ih­nen die Ar­beit über­ra­schend leicht ge­macht! 

Schritt 2: Ter­min zum Woh­nung aus­mis­ten be­stim­men

Le­gen Sie ei­nen Tag fest, an dem Sie be­gin­nen. Die­sen Tag fi­xie­ren Sie am bes­ten auch in Ih­rem Ka­len­der, da­mit Ih­nen nichts da­zwi­schen kommt oder Sie die Ar­bei­ten im­mer wei­ter von sich weg­schie­ben.

Ge­hö­ren Sie nicht zu der Min­der­heit, die beim Ge­dan­ken an die be­vor­ste­hen­de Ent­rüm­pe­lung in Ju­bel­stür­me aus­bricht, macht es so­gar Sinn, das Aus­mis­ten auf meh­re­re Ta­ge auf­zu­tei­len, z. B. auf zwei Sams­ta­ge mit je­weils drei Stun­den kon­zen­trier­ter Ar­beit.

Schritt 3: Rei­hen­fol­ge fest­le­gen

Über­le­gen Sie sich, was Sie in Ih­rer Woh­nung al­les aus­räu­men möch­ten, und le­gen Sie ei­ne kla­re Rei­hen­fol­ge fest. Wich­tig da­bei ist, dass Sie auch bei gro­ßen Pro­jek­ten in klei­nen Ein­hei­ten vor­ge­hen – und zu­nächst die Nacht­kom­mo­de aus­sor­tie­ren und als Nächs­tes den Klei­der­schrank.

Utensilien zum EntrümpelnPla­nen Sie auch Pau­sen ein, in de­nen Sie sich vor Au­gen füh­ren, was Sie schon ge­schafft ha­ben und was noch zu tun ist. So ver­lie­ren Sie nicht den Über­blick, wenn es z. B. im Zu­ge Ih­rer Um­zugs­pla­nung ein­mal stres­sig wird.

Schritt 4: Uten­si­li­en zum Sor­tie­ren be­reit­stel­len

Hal­ten Sie am bes­ten drei gleich­gro­ße Kar­tons be­reit, die Sie mit Num­mern be­schrif­ten. Der ers­te ist für Din­ge, die auf je­den Fall ent­sorgt wer­den, z. B. ein ka­put­tes Han­dy. Im zwei­ten fin­den Ge­gen­stän­de Platz, die Sie auf al­le Fäl­le be­hal­ten möch­ten – hier­bei kann es sich um al­ten Schmuck oder ei­ne Tisch­de­cke han­deln, die Sie von Ih­rer Groß­mut­ter ge­erbt ha­ben. Der drit­te dient al­len Din­gen, bei de­nen Sie sich un­schlüs­sig sind, ob sie noch ein­mal ge­braucht wer­den oder nur un­nö­ti­ge Staub­fän­ger sind.

Schritt 5: Aus­räu­men

Wenn Sie nun mit dem ei­gent­li­chen Ent­rüm­peln der Woh­nung be­gin­nen, räu­men Sie zu­nächst al­les aus. Al­te Ta­blet­ten­schach­teln, Brief­um­schlä­ge, Stoff­tie­re und an­de­re Ge­gen­stän­de, die sich über ei­ne ge­wis­se Zeit in der Nacht­kom­mo­de an­ge­sam­melt ha­ben, le­gen Sie erst al­le auf dem Bo­den und tei­len die­se an­schlie­ßend auf die drei Bo­xen auf.

Neh­men Sie sich schließ­lich den drit­ten Kar­ton noch ein­mal vor. Ent­schei­den Sie, ob Sie die Ge­gen­stän­de be­hal­ten oder weg­wer­fen möch­ten – und ord­nen Sie den In­halt ent­we­der dem ers­ten oder zwei­ten Kar­ton zu. Falls Sie sich un­schlüs­sig sind, schla­fen Sie noch ei­ne Nacht drü­ber.

Un­ser Tipp:
Fra­gen Sie sich bei je­dem Ge­gen­stand, der Ih­nen beim Aus­mis­ten in die Fin­ger kommt, ob die­ser im letz­ten Jahr über­haupt be­nutzt wur­de, noch funk­ti­ons­fä­hig ist oder in ab­seh­ba­rer Zeit (und da­mit sind nicht die nächs­ten zehn Jah­re ge­meint!) noch ein­mal ver­wen­det wird. Las­sen sich all die­se Fra­gen mit „Nein“ be­ant­wor­ten, kön­nen Sie das „Pracht­stück“ ge­trost in die ers­te Kis­te aus­räu­men. Sei­en Sie un­be­dingt ehr­lich zu sich selbst!

Schritt 6: Säu­bern

Die leer ge­wor­de­ne Flä­che säu­bern Sie nun gründ­lich. Schließ­lich war die­se Stel­le auf­grund der vie­len Ge­gen­stän­de, die sich dar­in be­fun­den ha­ben, für län­ge­re Zeit un­zu­gäng­lich und wur­de dem­ent­spre­chend nicht ge­rei­nigt.

Schritt 7: Wie­der ein­räu­men

Neh­men Sie sich nun al­le Ge­gen­stän­de, die Sie auf je­den Fall be­hal­ten möch­ten (Kis­te 1), und stau­ben Sie die­se gut ab, be­vor sie an ih­ren neu­en Platz ge­stellt wer­den. Sie wer­den er­staunt sein, wie or­dent­lich und auf­ge­räumt es nun aus­sieht.

Schritt 8: Un­brauch­ba­res ent­sor­gen

Wenn Sie al­le Zim­mer Ih­rer Woh­nung, die Sie ent­rüm­peln möch­ten, rich­tig und kom­plett ab­ge­ar­bei­tet ha­ben, kön­nen Sie nun über­le­gen, wo­hin Sie den Müll ent­sor­gen. Sor­tie­ren Sie da­für al­les, was Sie in der ers­ten Kis­te ver­staut ha­ben, nach Art der Ver­wer­tung aus, z. B. al­te Zei­tun­gen in den Pa­pier­müll (blaue Ton­ne), Hy­gie­ne­ar­ti­kel und Stif­te in den Rest­müll (schwar­ze Ton­ne), den ka­put­ten Fön oder die al­te Wasch­ma­schi­ne trans­por­tie­ren Sie als Elek­tro­schrott zum Wert­stoff­hof und al­te Mö­bel fin­den auf Sperr­müll ein vor­über­ge­hen­des Zu­hau­se.

Un­ser Tipp:
Din­ge, die zwar noch voll funk­ti­ons­tüch­tig, aber für Sie nicht mehr zu ge­brau­chen sind, kön­nen für an­de­re ggf. noch in­ter­es­sant sein. Ver­su­chen Sie, die­se Ge­gen­stän­de bei­spiels­wei­se im In­ter­net oder auf ei­nem Floh­markt zu ver­kau­fen. So­mit schaf­fen Sie nicht nur neu­en Platz, son­dern ver­die­nen beim Auf­räu­men der Woh­nung so­gar noch et­was. Eben­falls bie­tet es sich selbst­ver­ständ­lich an, sol­che Sa­chen zu spen­den, z. B. ge­mein­nüt­zi­gen Or­ga­ni­sa­tio­nen oder Kin­der­gär­ten.

Kel­ler, Dach­bo­den und Ga­ra­ge ent­rüm­peln

Keller, Dachboden und Garage entrümpelnBe­son­ders im Kel­ler und auf dem Dach­bo­den sam­meln sich oft­mals wah­re Ge­rüm­pel-Ber­ge. Un­ter an­de­rem al­te Werk­zeu­ge, ka­put­te Ge­gen­stän­de oder De­ko-Ar­ti­kel wer­den hier ver­staut, frü­her oder spä­ter ver­ges­sen und ver­sper­ren da­zu noch Tritt­mög­lich­kei­ten. Aus die­sem Grund soll­ten Sie in ei­nem Auf­wasch auch Dach­bo­den, Ga­ra­ge und Kel­ler ent­rüm­peln. Da­mit Ih­nen die Ar­beit leicht ge­macht wird, be­rück­sich­ti­gen Sie zum Aus­mis­ten eben­falls un­se­re Tipps und ge­hen Sie in den 8 ge­nann­ten Schrit­ten vor.

Hal­ten Sie sich hier­bei im­mer vor Au­gen, dass die Ge­gen­stän­de nicht grund­los aus­ge­la­gert ha­ben. In der Re­gel sind dies al­les Sa­chen, die Sie lan­ge nicht mehr ge­braucht ha­ben und in der Woh­nung nur im Weg rum­stan­den bzw. zu un­schö­nen Staub­fän­gern mu­tiert sind – ein Grund mehr, das Ge­rüm­pel end­lich zu ent­sor­gen.

Um­zugs­hel­fer bei JOB­RUF fin­den

Dem Aus­mis­ten der Woh­nung fal­len häu­fig auch schwe­re Ge­gen­stän­de zum Op­fer wie z. B. ei­ne al­te Wasch­ma­schi­ne im Kel­ler oder ein ka­put­ter Klei­der­schrank. Soll­ten Sie noch Un­ter­stüt­zung beim Trans­por­tie­ren der Mö­bel und Ge­rä­te be­nö­ti­gen, las­sen Sie sich doch ein­fach von kräf­ti­gen Stu­den­ten hel­fen, die Sie am bes­ten über die Stu­den­ten­ver­mitt­lung JOB­RUF fin­den – auch kurz­fris­tig. Stel­len Sie noch heu­te ei­ne kos­ten­lo­se An­fra­ge!

 

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Bild­quel­len (v.o.n.u.):
© Syl­wia Schreck / PI­XELIO
© "Kis­te für Weih­nachts­ge­schen­ke" by silvme­dia.de is li­cen­s­ed un­der CC BY 2.0 (si­ze chan­ged)
© "ga­ra­ge" by Da­ni­el Zim­mel is li­cen­s­ed un­der CC BY-SA 2.0 (si­ze chan­ged)