Kinderbett aufbauen

Kin­der­bett auf­bau­en

Ein gu­ter und vor al­lem si­che­rer Schlaf­platz ist für Ba­bys, Klein­kin­der und äl­te­re Kin­der glei­cher­ma­ßen sehr wich­tig. Ob­wohl es im Fach­han­del vie­le un­ter­schied­li­che Mo­del­le von Kin­der­bet­ten gibt, un­ter­schei­den sich die­se in der Art des Auf­baus meist kaum. Er­fah­ren Sie in un­se­rer An­lei­tung, wie Sie in ein­fa­chen Schrit­ten ein Ba­by­bett oder Kin­der­bett auf­bau­en.

Die mit * ge­kenn­zeich­ne­ten Links sind sog. Af­fi­lia­te-Links - die­se ver­wei­sen auf Pro­duk­te bei Ama­zon. Falls Sie ein Pro­dukt dort kau­fen, er­hal­ten wir ei­ne klei­ne Pro­vi­si­on. Für Sie ent­ste­hen zu kei­nem Zeit­punkt zu­sätz­li­che Kos­ten!

Schnell­na­vi­ga­ti­on

Vor­be­rei­tun­gen (1)

Kin­der­bett zu­sam­men­bau­en (2)

Lat­ten­rost mon­tie­ren (3)

Zu­sätz­li­che Tei­le an­schrau­ben (4)

Lie­ge­hö­he ein­stel­len (5)

Mö­bel­mon­ta­ge bei JOB­RUF

Schritt 1: Vor­be­rei­tun­gen vor dem Auf­bau

Wir emp­feh­len Ih­nen, so­fern dies mög­lich sein soll­te, das Bett di­rekt im Kin­der­zim­mer auf­zu­bau­en. So ver­mei­den Sie, dass Sie das sper­ri­ge auf­ge­bau­te Mö­bel­stück noch ein­mal trans­por­tie­ren müs­sen. Ein un­schätz­ba­rer Vor­teil, ge­ra­de bei klei­nen Zim­mern oder schma­len Tü­ren.

Schaf­fen Sie sich aus­rei­chend Platz, da­mit Sie oh­ne Hin­der­nis­se Ihr Kin­der­bett zu­sam­men­bau­en kön­nen. Räu­men Sie bei Be­darf klei­ne­re Mö­bel­stü­cke, Spiel­zeug und Re­ga­le aus dem Kin­der­zim­mer oder nut­zen Sie die­se Ge­le­gen­heit zum gründ­li­chen Aus­mis­ten.

Wich­tig ist, dass Sie nicht nur die letzt­end­li­che Flä­che des Bet­tes frei­räu­men, son­dern auch von al­len Sei­ten ge­nü­gend Platz ha­ben, um an dem Bett­ge­stell zu schrau­ben.Kinderzimmer mit leerem Kinderbettgestell

So­bald Sie ge­nü­gen Frei­raum ge­schaf­fen ha­ben, neh­men Sie al­le Bau­tei­le aus der Ver­pa­ckung und le­gen die­se auf den Bo­den. Stel­len Sie nun auch das be­nö­tig­te Werk­zeug be­reit. In der Re­gel rei­chen ein Schrau­ben­zie­her*, ein Ham­mer* und ggf. ein Schrau­ben­schlüs­sel­satz* aus. Wel­ches Werk­zeug be­nö­tigt wird, wird ähn­lich wie bei ei­nem Schran­kauf­bau in der An­lei­tung zum Zu­sam­men­bau­en des Ba­by­bet­tes auf den ers­ten Sei­ten be­reits er­läu­tert.

Als letz­ten Vor­be­rei­tungs­schritt prü­fen Sie die Bau­tei­le auf Ih­re Voll­stän­dig­keit. Auf der ers­ten Sei­te der meis­ten Auf­bau­an­lei­tun­gen sind auch noch ein­mal al­le ent­hal­te­nen Bau­tei­le als Zeich­nung auf­ge­führt, die ei­nen Ab­gleich mit den tat­säch­lich vor­han­de­nen Tei­len er­mög­li­chen.

Ach­tung:
Be­vor Sie das Ba­by­bett auf­bau­en, soll­ten Sie je­des Bau­teil ge­nau­es­tens über­prü­fen. Die Si­cher­heit Ih­res Kin­des steht an ers­ter Stel­le.


Be­schä­dig­te Tei­le, schar­fe Ecken oder ab­blät­tern­de Far­be stel­len ei­ne Ver­let­zungs­ge­fahr dar und soll­ten nicht ver­wen­det wer­den. Zur Re­kla­ma­ti­on wen­den Sie sich di­rekt an den Ver­käu­fer oder Her­stel­ler. Falls Sie ein al­tes Kin­der­bett zu­sam­men­bau­en, prü­fen Sie vor­her al­le Tei­le noch ein­mal auf Ver­schleiß­spu­ren und er­set­zen Sie die­se Tei­le!

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Schritt 2: Kin­der­bett zu­sam­men­bau­en

Nun be­ginnt der ei­gent­li­che Auf­bau des Kin­der­bet­tes. Fol­gen Sie hier­bei un­be­dingt ge­nau­es­tens den Mon­ta­ge­an­lei­tun­gen in der bei­ge­leg­ten Auf­bau­an­lei­tung.

Meist be­gin­nen die­se mit der Mon­ta­ge des Kopf­teils. Die In­nen­sei­te des Kopf­teils er­ken­nen Sie an den vor­ge­fräs­ten Lö­chern für die Holz­dü­bel und Schrau­ben.

Nahaufnahme einer Kinderwiege mit HimmelAch­ten Sie beim Ein­schla­gen der Dü­bel dar­auf, die­se nicht zu weit in die vor­ge­fer­tig­ten Fräs­lö­cher ein­zu­schla­gen. Op­ti­mal ist es, wenn die Hälf­te des Dü­bels ver­senkt wird, so­dass die an­de­re Hälf­te spä­ter in das zu be­fes­ti­gen­de Sei­ten­teil passt.

So­bald das Kopf­teil ent­spre­chend prä­pa­riert wur­de, wer­den die Sei­ten­tei­le an­ge­schraubt. Falls dies mit Schar­nie­ren ge­schieht, be­fes­ti­gen Sie die­se zu­nächst an dem Sei­ten­teil, be­vor Sie die­ses mit dem Kopf­teil an der ent­spre­chen­den Stel­le ver­schrau­ben.

Bei vie­len Kin­der­bet­ten wer­den die ver­schie­de­nen Sei­ten al­ler­dings nur mit ei­ner Kom­bi­na­ti­on aus Dreh­schrau­ben und Dü­beln mit­ein­an­der ver­bun­den. Wie dies bei Ih­rem Mo­dell aus­sieht, ent­neh­men Sie eben­falls der Mon­ta­ge­an­lei­tung.

Wenn bei­de Sei­ten­tei­le am Kopf­teil be­fes­tigt sind, schrau­ben Sie zu gu­ter Letzt das Fuß­teil an. Dies ge­schieht eben­so wie beim Kopf­teil ent­we­der durch Schar­nie­re oder Schrau­ben-Dü­bel-Kom­bi­na­tio­nen. Für die­sen Schritt des Auf­baus emp­fiehlt es sich, ei­ne zwei­te Per­son als Hel­fer hin­zu­zu­zie­hen, die das Sei­ten­teil, wel­ches ver­schraubt wer­den soll, ent­spre­chend stützt. So ha­ben Sie bei­de Hän­de frei für das An­schrau­ben.

Hin­weis:
Zie­hen Sie sämt­li­che Schrau­ben, die beim Ver­bin­den von ver­schie­de­nen Tei­len des Bet­tes zum Ein­satz kom­men, zu­nächst nicht kom­plett fest. Dies er­laubt Ih­nen ei­nen gleich­mä­ßi­gen Auf­bau, so­dass bei Be­darf die ein­zel­nen Tei­le ganz am Schluss noch ein­mal „in Form ge­zo­gen“ wer­den kön­nen, um ei­ne per­fek­te recht­ecki­ge Form des Best­ge­stells zu er­rei­chen. Die­se ist enorm wich­tig für die Sta­tik des Bett­chens.

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Schritt 3: Lat­ten­rost mon­tie­ren und ein­set­zen

Wenn das Ge­rüst nun steht, geht es wei­ter mit dem Lat­ten­rost. Ei­ni­ge Mo­del­le – be­son­ders für Säug­lin­ge und Klein­kin­der – wer­den be­reits mit ei­nem fer­tig mon­tier­ten Lat­ten­rost ge­lie­fert.

Falls Sie Ih­ren Lat­ten­rost selbst zu­sam­men­bau­en möch­ten, fol­gen Sie auch hier der Auf­bau­an­lei­tung in der Ver­pa­ckung. Grund­sätz­lich gilt je­doch, dass zu­erst der Holz­rah­men zu­sam­men­ge­schraubt wird.

Die Lat­ten las­sen sich dann auf­grund ih­rer Fle­xi­bi­li­tät in die da­für vor­ge­se­he­nen Hal­te­run­gen ein­ras­ten. Set­zen Sie hier­für das ei­ne En­de der Lat­te in die Hal­te­rung ein und bie­gen Sie die­se leicht, so­dass sie das an­de­re En­de der Lat­te auf der ge­gen­über­lie­gen­den Sei­te in die ent­spre­chen­de Hal­te­rung ein­ras­ten kön­nen.

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Schritt 4: Zu­sätz­li­che Tei­le (Him­mel, Lei­ter, Git­ter etc.) an­schrau­ben

Wenn Sie ein Ba­by­bett mit Him­mel auf­bau­en, wird die­ser di­rekt nach dem ei­gent­li­chen Bett­ge­stell mon­tiert. Auch die Git­ter­stä­be von Kin­der­bet­ten oder Sei­ten­si­che­run­gen wer­den nun mon­tiert. Ach­ten Sie hier­bei dar­auf, dass al­le Tei­le fest mit dem Bett­ge­stell ver­schraubt wer­den, um ein Aus­bre­chen zu ver­hin­dern. Dies wä­re ein er­heb­li­ches Si­cher­heits­ri­si­ko.

Wenn Sie hin­ge­gen für äl­te­re Kin­der ein Hoch­bett auf­bau­en, ist es sehr wich­tig, dass die Lei­ter fest und oh­ne Wa­ckeln mit dem Bett­ge­stell ver­schraubt wird. Prü­fen Sie nach dem voll­stän­di­gen Auf­bau un­be­dingt noch ein­mal die Sta­tik des Hoch­bet­tes. Rüt­teln Sie am Bett und schau­en Sie, ob sich ir­gend­wo Tei­le lo­ckern oder lo­ckern. Al­le recht­wink­lig ver­schraub­ten Tei­le soll­ten prä­zi­se im 90-Grad-Win­kel auf­ein­an­der auf­lie­gen und kei­nen Spiel­raum mehr ha­ben.Jugendzimmer mit Hochbett

Des Wei­te­ren soll­ten sie in un­mit­tel­ba­rer Nä­he zur Lie­ge­flä­che kei­ne Lam­pen an­schlie­ßen oder Re­ga­le an­brin­gen, da­mit Ihr Kind beim Auf­ste­hen mor­gens kei­ner Ver­let­zungs­ge­fahr aus­ge­setzt ist.

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Schritt 5: Lie­ge­hö­he ein­stel­len

So­bald das Bett­ge­stell mit­samt Lat­ten­rost fer­tig zu­sam­men­ge­baut ist, kön­nen Sie bei ei­nem Ba­by­bett zu­sätz­lich die Hö­he der Lie­ge­flä­che ein­stel­len. Die Hö­he der Ma­trat­ze bzw. Lie­ge­flä­che soll­te auf das Al­ter des Kin­des an­ge­passt wer­den.

Ein Ba­by liegt am bes­ten auf der höchs­ten Ebe­ne, da es so ein­fa­cher in das Bett ge­legt und dar­aus auf­ge­ho­ben wer­den kann. Ein äl­te­res Kind muss auf der tiefs­ten Ebe­ne lie­gen, da­mit es kei­ne Mög­lich­keit hat aus dem Bett her­aus zu klet­tern.

Ach­tung:
Vie­le El­tern wol­len nach dem Auf­bau­en des Ba­by­bet­tes den Schlaf­platz ih­res Kin­des ver­schö­nern und bei­spiels­wei­se ei­nen Him­mel oder ein Nest­chen an­brin­gen. Um die Ge­fahr des plötz­li­chen Kinds­to­des, Atem­rück­stau oder Über­wär­mung zu ver­min­dern, soll­ten Sie aber auf sol­che Ac­ces­soires eben­so wie ein Kopf­kis­sen oder ei­ne Bett­de­cke ver­zich­ten.

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Stu­den­ten für die Mö­bel­mon­ta­ge bei JOB­RUF bu­chen

Falls Sie Ihr Kin­der­bett oder Hoch­bett nicht al­lei­ne auf­bau­en möch­ten, kön­nen Sie hier­für tat­kräf­ti­ge Un­ter­stüt­zung be­kom­men. Bei JOB­RUF kön­nen Sie zu­ver­läs­si­ge Stu­den­ten mit Er­fah­rung bu­chen, die Ih­nen bei den ver­schie­dens­ten Ar­bei­ten rund um die Mö­bel­mon­ta­ge un­ter die Ar­me grei­fen.

 

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