Nach Frank­furt zie­hen

Frank­furt wird be­reits seit vie­len Jah­ren im­mer grö­ßer und ein Stopp des Be­völ­ke­rungs­wachs­tums ist nicht ab­seh­bar. Be­son­ders jun­ge Leu­te, z. B. Stu­den­ten der viert­größ­ten deut­schen Uni­ver­si­tät (Jo­hann Wolf­gang Goe­the-Uni­ver­si­tät Frank­furt am Main) zieht es in die größ­te Stadt Hes­sens und gleich­zei­tig fünft­größ­te Stadt Deutsch­lands (Stand 2018).

Wenn auch Sie zu den­je­ni­gen ge­hö­ren, die nach Frank­furt zie­hen, er­fah­ren Sie hier wich­ti­ge In­for­ma­tio­nen – von ver­schie­de­nen Vier­teln, über Se­hens­wür­dig­kei­ten und Fort­be­we­gungs­mit­teln bis hin zu Um­mel­de­stel­len.

Schnell­na­vi­ga­ti­on

Bes­te Stadt­tei­le

Kurz­trip nach Frank­furt

Ver­kehrs­si­tua­ti­on

Fort­be­we­gung oh­ne Au­to

An­schluss fin­den

Äm­ter in Frank­furt

Um­zugs­hel­fer bei JOB­RUF

Die bes­ten Stadt­tei­le für Fa­mi­li­en, Sin­gles, Stu­den­ten und Paa­re

Auf­grund des enor­men An­stiegs der Be­völ­ke­rung und der dar­aus fol­gen­den Woh­nungs­ar­mut soll­ten Sie schon ei­ni­ge Zeit vor Ih­rem Um­zug nach Frank­furt an­fan­gen, sich nach Woh­nun­gen um­zu­schau­en, die in Ihr Bud­get pas­sen.

Fol­gen­de der 46 Stadt­tei­le sind be­son­ders be­liebt:

  • Fa­mi­li­en: Fa­mi­li­en soll­ten sich in den Nor­den der Stadt ori­en­tie­ren. Zum Bei­spiel ist Nie­der-Er­len­bach mit zahl­rei­chen Neu­bau­ge­bie­ten ein schö­nes Plätz­chen für Fa­mi­li­en mit Kin­dern – es ge­hört zur Stadt, hat aber sei­nen dörf­li­chen Cha­rak­ter bei­be­hal­ten. Eben­so Ber­gen-Enk­heim: Auch hier ist man nicht di­rekt im Tru­bel der Stadt, die gro­ße An­zahl an Kin­der­gär­ten und Schu­len über­zeugt.
  • Sin­gles: Sin­gles soll­ten sich die Stadt­tei­le Born­heim oder Nor­dend-Ost ge­nau­er an­schau­en. Be­son­ders auf der Ber­ger Stra­ße und frei­tags abends auf dem Fried­ber­ger Platz trifft man vie­le Sin­gles an.
  • Stu­den­ten: Be­liebt bei Stu­den­ten sind die uni­na­hen Stadt­tei­le Bo­cken­heim oder Gal­lus. Hier be­fin­den sich auch ei­ni­ge Stu­den­ten­wohn­hei­me. Auch wenn die Uni selbst nicht in die­sen Stadt­tei­len an­ge­sie­delt ist, wer­den sie vom stu­den­ti­schen Mi­lieu ge­prägt.
  • Paa­re: Zwei­sam­keit kann man am bes­ten in den Stadt­tei­len Ber­kers­heim, Eschers­heim oder Har­heim ge­nie­ßen. Wenn Sie ein­mal ge­nug von Idyl­le, schö­ne Land­schaf­ten und Ru­he ha­ben, sind Sie eben­so schnell im Zen­trum der Stadt.

Das soll­ten Sie wis­sen:
Die Miet­prei­se und Le­bens­hal­tungs­kos­ten sind in Frank­furt hö­her als in an­de­ren deut­schen Städ­ten und wer­den nur noch von Mün­chen über­trof­fen.

Kurz­trip nach Frank­furt: Stadt mit vie­len Be­son­der­hei­ten

Wenn auch Sie bald nach Frank­furt um­zie­hen wol­len, macht es si­cher­lich Sinn, die Stadt wäh­rend ei­nes Kurz­trips und weit weg vom Um­zugs­stress schon ein­mal ken­nen­zu­ler­nen.

Ei­ni­ge be­kann­te Se­hens­wür­dig­kei­ten wie z. B. der Kai­ser­dom, der Rö­mer­berg, die Pau­lus­kir­che oder das Goe­the-Haus be­fin­den sich in der Alt­stadt. Au­ßer­dem soll­ten Sie sich die zahl­rei­chen Ban­ken (z. B. die eu­ro­päi­sche Zen­tral­bank oder die Deut­sche Bun­des­bank) und die Wert­pa­pier­bör­se ein­mal ge­nau­er an­se­hen – hier­durch ist die Stadt schließ­lich als Bör­sen – und Ban­ken­stadt be­kannt.Euro-Skulptur

Wenn Ih­nen da­nach vor lau­ter Zah­len nur noch der Kopf qualmt, ge­nie­ßen Sie bei ei­nem Spa­zier­gang über den Main­kai den Blick auf die be­son­de­re Sky­line. Den Spitz­na­men Main­hat­ten ver­dankt die Stadt den vie­len Hoch­häu­sern, wel­che zu den höchs­ten Eu­ro­pas ge­hö­ren.

In­mit­ten des Tru­bels der Stadt fin­den Sie ein Stück Kul­tur­gut: Die ca. 60 Jah­re al­te Klein­markt­hal­le. Hier fin­den Sie ne­ben vie­len Ver­kaufs­stän­den für un­ter­schied­lichs­te Din­ge vor al­lem vie­le Ur-Frank­fur­ter und ei­ne be­son­de­re At­mo­sphä­re – auf je­den Fall ei­nen Be­such wert.

Zum Ab­schluss kön­nen Sie den Tag in der Piz­ze­ria 7 Bel­lo in der Nä­he des Haupt­bahn­hofs aus­klin­gen las­sen – ei­nem Ita­lie­ner mit fa­mi­liä­rer At­mo­sphä­re und güns­ti­gen Prei­sen – und sich ge­dank­lich auf Ih­ren Um­zug nach Frank­furt ein­stim­men.

Schon ge­wusst?
Das Stadt­ge­biet be­steht zu über 40 % aus Parks und Land­schafts­schutz­ge­bie­ten wie z. B. dem Frank­fur­ter Grün­gür­tel, dem Stadt­wald, dem Pal­men­gar­ten oder dem Chi­ne­si­schen Gar­ten und lädt so­mit zu aus­gie­bi­gen Spa­zier­gän­gen ein.

Ver­kehrs­si­tua­ti­on beim Um­zug nach Frank­furt: Stau­ge­fahr!

Wenn Sie ei­gen­stän­dig mit ei­nem Trans­por­ter um­zie­hen, be­den­ken Sie, dass das Frank­fur­ter Kreuz (A3 und A5) das meist be­fah­re­ne Au­to­bahn­kreuz Deutsch­lands ist. Zu­dem ver­fügt die Main­me­tro­po­le über ei­ne sehr gro­ße Au­to­dich­te – 324 Au­tos pro 1000 Ein­woh­ner (Stand 2018). Auf­grund der ho­hen An­zahl an Be­rufs­pend­lern und der vie­len Au­tos in der Stadt ist dem­ent­spre­chend die Stau­ge­fahr sehr hoch.

Dar­über hin­aus ist es durch die vie­len Fahr­zeu­ge in der Fi­nanz­haupt­stadt ins­be­son­de­re in der In­nen­stadt oft­mals sehr schwer ei­nen Park­platz zu fin­den.

Spä­ter emp­fiehlt es sich un­be­dingt, ei­nen Be­woh­ner-Park­aus­weis zu be­an­tra­gen – die­ser kos­tet 50 € (Stand 2018), ist zwei Jah­re gül­tig und be­rech­tigt zum Par­ken in be­stimm­ten Zo­nen. Be­woh­nern der Alt­stadt und er­wei­ter­ten In­nen­stadt steht ein sub­ven­tio­nier­ter Ab­stell­platz für ihr Au­to zu. Die­ser kos­tet je nach Art der Ab­stel­lung (an ei­nem kipp­ba­ren Pfos­ten oder im Park­haus) 23 bis 60 € (Stand 2018).Leihfahrrad

Fort­be­we­gung per Fahr­rad und ÖPNV

Um dem Stau- und Park­platz­pro­blem zu ent­flie­hen, kön­nen Sie bes­ser auf das Fahr­rad zu­rück­grei­fen. Auf­grund der ho­hen An­zahl an Leih­fahr­rä­dern in der Stadt müs­sen Sie sich hier­für noch nicht ein­mal ein ei­ge­nes Rad zu­le­gen. Zur­zeit gibt es in der Stadt vier An­bie­ter mit über 6000 Rä­dern (Stand Ja­nu­ar 2018).

All­ge­mein ist die Stadt be­müht, den Stra­ßen­ver­kehr fahr­rad­freund­li­cher zu ma­chen, z. B. durch Aus­bau und Er­wei­te­rung der Fahr­rad­we­ge oder An­pas­sung der Am­pel­schal­tun­gen. Ein Um­stieg auf das Fahr­rad bie­tet sich al­so – auch we­gen der kur­zen We­ge in der Stadt – an.

Zum gut aus­ge­bau­ten öf­fent­li­chen Per­so­nen­nah­ver­kehr zäh­len die S-Bahn, die größ­ten­teils un­ter­ir­disch durch den Ci­ty-Tun­nel fährt, die Stadt­bahn, wel­che teil­wei­se zur U-Bahn aus­ge­baut ist, die Stra­ßen­bahn (samt Son­der­li­nie „Eb­bel­wei-Ex­preß“), Stadt­bus­sen so­wie meh­re­ren Vor­ort- und Re­gio­nal­bah­nen.

Schon ge­wusst?
In kei­ner an­de­ren deut­schen Stadt gibt es so vie­le Pend­ler wie in der Eu­ro­pa­stadt. Täg­lich sind es über 350.000 Pend­ler/in­nen, die in die Stadt kom­men und knapp 85.000, de­ren Ar­beits­platz sich au­ßer­halb der Stadt be­fin­det.

Bei Ap­fel­wein An­schluss fin­den

Das Image der Stadt ist eher lang­wei­lig. „Ei hor­sche maa“ – das ist gar nicht so! Zum ei­nen fin­det man hier kul­tu­rel­le Viel­falt – wo­zu Ein­woh­ner aus 170 Na­tio­nen bei­tra­gen – zum an­de­ren so­zia­le Viel­falt: Ban­ken­ma­na­ger, Mil­lio­nä­re ne­benGlas Apfelwein Ob­dach­lo­sen oder Dro­gen­ab­hän­gi­gen – ein bun­ter Mix aus al­lem.

Wenn Sie nach Frank­furt zie­hen und schnell An­schluss fin­den wol­len, müs­sen Sie nur mit den Ein­hei­mi­schen in ei­ner Knei­pe ein “Schöpp­sche pet­ze” – Sich ein Glas von Frank­furts Na­tio­nal­ge­tränk, dem Ap­fel­wein (auch Eb­bel­woi, Äpp­ler oder Stöff­che ge­nannt), gön­nen. Ku­li­na­risch er­freu­en sich üb­ri­gens auch die „Frank­fur­ter“ Würst­chen oder der Frank­fur­ter Kranz gro­ßer Be­liebt­heit.

In­zwi­schen ist vor al­lem das Bahn­hofs­vier­tel zu ei­nem „place to be“ ge­wor­den. War es vor ei­ni­gen Jah­ren noch ver­ru­fen, hat es sich mitt­ler­wei­le viel Trend­gas­tro­no­mie an­ge­sie­delt. Ei­nen Be­such ist es wert!

Äm­ter in Frank­furt

Auch in Frank­furt bleibt Ih­nen das Um­mel­den der Adres­se nicht er­spart. Hier­zu wen­den Sie sich ein­fach an das Bür­ger­amt in Ih­rer Nä­he.

Bei ei­nem Zu­zug von au­ßer­halb, müs­sen Sie Ihr Kfz um­mel­den. Dies kön­nen Sie bei der Zu­las­sungs­be­hör­de ver­an­las­sen.
Eben­falls müs­sen Sie die An­mel­dung zur Hun­de­steu­er in Frank­furt (Hö­he in Frank­furt: 90 € für den ers­ten Hund, 180 € für je­den wei­te­ren; Stand 2018) vor­neh­men. Sie kön­nen ent­we­der per­sön­lich oder schrift­lich Ih­ren Hund um­mel­den.

Um­zugs­hel­fer bei JOB­RUF bu­chen!

Sie ha­ben Angst, dass Sie Ih­ren Um­zug nicht al­lei­ne be­wäl­ti­gen kön­nen? Kein Pro­blem! Bu­chen Sie Um­zugs­hel­fer über JOB­RUF und fin­den Sie so tat­kräf­ti­ge Un­ter­stüt­zung beim Tra­gen, aber auch beim Pa­cken der Kar­tons oder beim Mö­belauf­bau.

 

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Bild­quel­len (v.o.n.u.):
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© "Eu­ro sculp­tu­re af­ter com­ple­te­ly re­no­va­ti­on, Frank­furt. 11.Ju­ly.2015" by Kie­fer is li­cen­ced un­der CC BY-SA 2.0 (chan­ged)
© "Leih­fahr­rad" by Mar­tin Ibert is li­cen­ced un­der CC BY-SA 2.0 (chan­ged)
© "Ap­fel­wein in Frank­furt" by Chaim Dön­ne­wald is li­cen­ced un­der CC BY-SA 2.0 (chan­ged)