Nach Köln zie­hen

Sie spie­len mit dem Ge­dan­ken, nach Köln zu zie­hen, oder Ihr Um­zug ist schon längst be­schlos­se­ne Sa­che? Gu­te Idee: Denn „Köl­le“ hat ei­ni­ges zu bie­ten, nicht nur den Dom als welt­be­kann­tes Wahr­zei­chen. Hier er­fah­ren Sie al­les Wis­sens­wer­te für Zu­zie­hen­de, in Köln lie­be­voll „Im­mis“ (ab­ge­lei­tet von Im­mi­gran­ten) ge­nannt – von der Wahl des rich­ti­gen Vier­tels bis zu den rich­ti­gen An­lauf­stel­len für die Um­mel­dung.

Die mit * ge­kenn­zeich­ne­ten Links sind sog. Af­fi­lia­te-Links – die­se ver­wei­sen auf Pro­duk­te bei Ama­zon. Falls Sie ein Pro­dukt dort kau­fen, er­hal­ten wir ei­ne klei­ne Pro­vi­si­on. Für Sie ent­ste­hen zu kei­nem Zeit­punkt zu­sätz­li­che Kos­ten!

Schnell­na­vi­ga­ti­on

Woh­nen in Köl­le

Ty­pisch Kölsch

Un­ter­wegs mit Au­to, Bahn und Fahr­rad

An­schluss fin­den

Äm­ter und Be­hör­den

Um­zugs­hel­fer von JOB­RUF

Woh­nen in Köl­le

Köln hat ins­ge­samt 86 Stadt­tei­le, die zu 9 Stadt­be­zir­ken zu­sam­men­ge­fasst sind. Na­tür­lich gibt es da­bei so­wohl eher ru­hi­ge und als auch ak­ti­ve­re „Vee­del“, die je nach Ih­rer Le­bens­si­tua­ti­on mehr oder we­ni­ger ge­eig­net sind:

  • Fa­mi­li­en: Fa­mi­li­en, die nach Köln um­zie­hen möch­ten, fin­den vor al­lem in den Stadt­tei­len Nip­pes, Sülz, Mül­heim oder Blu­men­berg per­fek­te Le­bens­be­din­gun­gen mit vie­len Grün­flä­chen und ei­nem gu­ten An­ge­bot an Kin­der­ta­ges­stät­ten und Schu­len. Dort sind üb­ri­gens Die Hein­zel­männ­chen von Köln* ein be­lieb­tes Mär­chen. Be­son­ders schön il­lus­triert ist die Aus­ga­be vom Nord­Süd Ver­lag.
  • Sin­gles: In kei­nem an­de­ren Stadt­teil ist die An­zahl der Sin­gles so hoch wie in Eh­ren­feld. Zahl­rei­che Mög­lich­kei­ten aus­zu­ge­hen und ho­her Flirt­fak­tor – op­ti­ma­le Vor­aus­set­zun­gen für al­le ein­sa­men Her­zen. Ge­nau­so wie die zen­tra­len Vier­tel Neu­stadt-Nord und -Süd.
  • Stu­den­ten: Die Köl­ner Uni liegt im Stadt­teil Lin­den­thal. Be­liebt sind bei Stu­den­ten – trotz recht ho­her Mie­ten – dem­ent­spre­chend Lin­den­thal selbst und die na­hen Stadt­tei­le Sülz, Brauns­feld und auch Zoll­stock. Aber auch der rechts­rhei­ni­sche Stadt­teil Kalk ist – dank gu­ter Ver­kehrs­an­bin­dung und (noch) re­la­tiv güns­ti­ger Miet­prei­se – im­mer mehr im Kom­men.
  • Für Paa­re: Mög­lich­keit zur Zwei­sam­keit, Ab­ge­schie­den­heit vom gro­ßen Tru­bel und lau­schi­ge At­mo­sphä­re – all das trifft auf den Stadt­teil Klet­ten­berg mit dem Beet­ho­ven­park und äu­ße­rem Grün­gür­tel di­rekt in der Nä­he. Op­ti­mal al­so für Paa­re, die ger­ne zu­sam­men alt wer­den wol­len.

Un­ser Tipp:
Die Mie­ten sind in Köln zwar nicht so hor­rend wie z. B. in Mün­chen, al­ler­dings im­mer noch ver­gleichs­wei­se hoch. In­for­mie­ren Sie sich im Vor­feld un­be­dingt über die ak­tu­el­len Miet­prei­se in den un­ter­schied­li­chen Stadt­tei­len. Über­le­gen Sie sich, be­vor Sie sich für ei­nen Stadt­teil ent­schei­den, ob ei­ne Blei­be dort für Sie auch fi­nan­zier­bar ist!

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Ty­pisch Kölsch – Die Stadt ken­nen­ler­nen

Karneval in KölnNeh­men Sie sich ru­hig, be­vor Sie um­zie­hen, ein Wo­chen­en­de Zeit, um die Stadt ein biss­chen ken­nen­ler­nen.

Schau­en Sie sich zum ei­nen die Wohn­vier­tel an, die für Sie in­fra­ge kom­men. Ver­su­chen Sie auch, den ty­pi­schen Flair der Dom­stadt ein­zu­sau­gen, z. B. mit ei­nem Spa­zier­gang am Rhein vom Ubier­ring bis zum Dom. Auf dem Weg kom­men Sie an den Kran­häu­sern vor­bei, se­hen das Scho­ko­la­den­mu­se­um und kön­nen spä­ter ei­nen klei­nen Ab­ste­cher in die Alt­stadt ma­chen. Gön­nen Sie sich zum Schluss noch ein Kölsch im Früh-Brau­haus di­rekt am Dom und ler­nen Sie die be­rühm­te Köl­ner Brau­haus­kul­tur ken­nen.

Wenn Sie im Fe­bru­ar oder März nach Köln zie­hen, kann es sein, dass Sie ein High­light mit­er­le­ben dür­fen: den Kar­ne­val (un­ter Köl­nern auch als fünf­te Jah­res­zeit be­kannt). Ab Wei­ber­fast­nacht bis Veil­chen­diens­tag be­fin­det sich die ge­sam­te Stadt im kom­plet­ten Aus­nah­me­zu­stand – für je­den Neu­an­kömm­ling ein be­son­de­res Er­leb­nis. Und kei­ne Angst: Nach den „je­cken Ta­gen“ herrscht auch in der Dom­stadt wie­der ganz nor­ma­ler All­tag. Zahl­rei­che wei­ter un­ter­halt­sa­me Fak­ten rund um den Kar­ne­val und wei­te­re Ku­rio­si­tä­ten zur Dom­stadt sind im Buch "Un­nüt­zes Wis­sen Köln: 711 er­staun­li­che Fak­ten" von An­dré und Mi­re­la Stan­ly* nach­zu­le­sen.

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Un­ter­wegs mit Au­to, Bahn und Fahr­rad

Wenn Sie Ih­ren Um­zug nach Köln mit dem Trans­por­ter be­werk­stel­li­gen und selbst fah­ren, wer­den Sie sich wahr­schein­lich wun­dern, dass Sie bei vie­len Stra­ßen nicht links ab­bie­gen kön­nen. Auch die vie­len Ein­bahn­stra­ßen kön­nen da­zu füh­ren, dass Sie Ihr Ziel nur sehr um­ständ­lich er­rei­chen. Rech­nen Sie auf­grund des ho­hen Ver­kehrs­auf­kom­mens zu­dem mit Staus und Ver­zö­ge­run­gen.

Optimale Möglichkeiten zum FahrradfahrenDa der öf­fent­li­che Per­so­nen­ver­kehr in der Stadt sehr gut ver­netzt ist und man mit der S-Bahn, Stadt­bahn oder Bus­li­ni­en al­le An­lauf­punk­te schnell und be­quem er­rei­chen kann, kön­nen Sie Ihr Au­to auch zu Hau­se ste­hen las­sen. Al­le ge­nann­ten Ver­kehrs­mit­tel kön­nen Sie da­bei in­ner­halb des VRS (Ver­kehrs­bund Rhein-Sieg) zu ein­heit­li­chen Prei­sen nut­zen.

Köln ist ei­ne Stadt der kur­zen We­ge und bie­tet so­mit op­ti­ma­le Mög­lich­kei­ten, mit dem Fahr­rad zu fah­ren. Von der Süd­stadt bis nach Nip­pes im Nor­den be­nö­ti­gen Sie nur et­wa 20 Mi­nu­ten. Zwar fin­den Sie ge­ra­de zen­trums­nah nicht über­all brei­te Fahr­rad­we­ge, aber die Stadt ist auf ei­nem gu­ten Weg, durch be­schil­der­te Rad­we­ge und spe­zi­el­le Mar­kie­run­gen auf den Stra­ßen fahr­rad­freund­lich zu wer­den. Ein Bike-and-Ri­de-Kon­zept bie­tet dar­über hin­aus Pend­lern die Mög­lich­keit, be­quem zwi­schen Rad, Bus und Bahn um­zu­stei­gen.

Hin­weis:
Woh­nen Sie in ei­nem Be­woh­ner­park­ge­biet und ver­fü­gen über kei­nen ei­ge­nen pri­va­ten Park­platz, auf dem Sie Ihr Au­to ab­stel­len kön­nen, kön­nen Sie sich ei­nen Be­woh­ner­park­aus­weis be­an­tra­gen.

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Nach dem Um­zug in Köln An­schluss fin­den

Ob­wohl ein Orts­wech­sel im­mer et­was Neu­es be­deu­tet und mit ei­ni­gen Än­de­run­gen ver­bun­den ist, wird Ih­nen ge­ra­de in Köln die Ein­ge­wöh­nungs­pha­se nicht schwer fal­len. Denn durch die Men­ta­li­tät und die lo­cke­re Art der Rhein­län­der wer­den Sie si­cher­lich nicht lan­ge al­lei­ne sein!

Zahl­rei­che Aus­geh­mög­lich­kei­ten in der Rhein­me­tro­po­le, z. B. in der Alt­stadt, dem Brüs­se­ler Vier­tel, rund um die Rin­ge und auch dem Sze­ne­vier­tel Eh­ren­feld, la­den da­zu ein, net­te Leu­te zu tref­fen und neue Freund­schaf­ten zu knüp­fen. Eben­falls bie­ten zahl­rei­che On­line­sei­ten die Ge­le­gen­heit, alt­ein­ge­ses­se­ne Köl­ner oder an­de­re Zu­ge­zo­ge­ne ken­nen­zu­ler­nen und sich zu ge­mein­sa­men Ak­ti­vi­tä­ten zu ver­ab­re­den. Un­ter­stüt­zung bei der Ver­stän­di­gung mit alt­ein­ge­ses­se­nen Köl­nern leis­tet der Lan­gen­scheidt Lil­li­put Kölsch*.

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Äm­ter und Be­hör­den in der Rhein­me­tro­po­le

Umzug nach KölnWenn Sie nach Köln zie­hen, soll­ten Sie na­tür­lich Ih­re Adres­se um­mel­den. Für die Än­de­rung ste­hen Ih­nen neun Kun­den­zen­tren mit dem je­wei­li­gen Be­zirks­rat­haus Ih­rer Wahl zur Ver­fü­gung.

Ihr Kfz um­mel­den kön­nen Sie ent­we­der zeit­gleich mit Ih­rer An­mel­dung im Kun­den­zen­trum In­nen­stadt oder bei der Kfz-Zu­las­sungs­stel­le in Poll.

Falls Ihr Vier­bei­ner Sie in Ih­re neue Hei­mat be­glei­tet, müs­sen Sie auch Ih­ren Hund um­mel­den. Die An­mel­dung zur Hun­de­steu­er (Hö­he in Köln: 156 Eu­ro/Jahr für je­den ge­hal­te­nen Hund; Stand 2018) kann on­line oder schrift­lich er­fol­gen; das pas­sen­de For­mu­lar fin­den Sie hier.

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Güns­ti­ge stu­den­ti­sche Hil­fe für den Um­zug nach Köln

Sie sind neu in NRWs größ­ter Stadt und ken­nen noch nie­man­den, der Ih­nen beim Aus­la­den hilft? Dann ha­ben Sie Glück, denn Sie zie­hen ist ei­ne der größ­ten Stu­den­ten­städ­te Deutsch­lands. Aus die­sem Grund ist es kein Pro­blem, für Ih­ren Um­zug nach Köln schnell güns­ti­ge Un­ter­stüt­zung von hilfs­be­rei­ten Stu­den­ten zu er­hal­ten – und zwar bei der JOB­RUF Stu­den­ten­ver­mitt­lung.

Stel­len Sie ein­fach ei­ne kos­ten­lo­se An­fra­ge bei der Stu­den­ten­ver­mitt­lung JOB­RUF. In der Re­gel fin­den Sie in­ner­halb kür­zes­ter Zeit Um­zugs­hel­fer, mit de­ren Hil­fe Ihr Woh­nungs­wech­sel zum Kin­der­spiel wird – und Sie sich schon bald ih­rem Fei­er­abend­kölsch wid­men kön­nen!

 

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