Umzugskosten sparen

Um­zugs­kos­ten spa­ren

Im Schnitt ge­ben die Deut­schen drei Mo­nats­ge­häl­ter für den ei­ge­nen Um­zug aus. Sie auch? Neue Mö­bel, Mak­ler­ge­büh­ren und die Re­no­vie­rung stel­len das Um­zugs­bud­get auf ei­ne har­te Pro­be. Da­mit Sie Ih­ren Um­zug güns­tig ge­stal­ten kön­nen und noch Geld für die Ein­wei­hungs­par­ty üb­rig bleibt, zei­gen wir Ih­nen, wie Sie mit ei­ni­gen ein­fa­chen Tricks ef­fek­tiv Um­zugs­kos­ten spa­ren kön­nen.

Schnell­na­vi­ga­ti­on

Auf­wand ein­schät­zen (1)

Vor­her ent­rüm­peln (2)

Rich­ti­gen Ter­min wäh­len (3)

Werk­zeug aus­lei­hen (4)

Um­zugs­wa­gen-Fal­le (5)

Ba­na­nen­kar­tons ver­wen­den (6)

Um­zugs­kos­ten steu­er­lich ab­set­zen (7)

Zu­ver­läs­si­ge Hel­fer ein­pla­nen (8)

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Spar­tipp 1: Auf­wand rea­lis­tisch ein­schät­zen

Ver­su­chen sie, den Um­fang des Um­zugs und die Zeit, die Sie da­für in­ves­tie­ren möch­ten, rea­lis­tisch ein­zu­schät­zen. Lohnt es sich wirk­lich, den oft­mals teu­ren Kom­plett­ser­vice ei­nes Um­zugs­un­ter­neh­mens in An­spruch zu neh­men oder reicht viel­leicht auch die An­mie­tung ei­nes Trans­por­ters und das Pa­cken und Tra­gen der Um­zugs­kar­tons er­le­di­gen Sie in Ei­gen­re­gie?

Wenn Sie sich für ein Um­zugs­un­ter­neh­men ent­schie­den, füh­ren Sie un­be­dingt ei­nen An­ge­bots­ver­gleich durch, um den güns­tigs­ten An­bie­ter aus­fin­dig zu ma­chen. Er­kun­di­gen Sie sich auch, ob nur Teil­leis­tun­gen in An­spruch ge­nom­men wer­den kön­nen. So kön­nen Sie viel Geld spa­ren beim Um­zug.

Un­ser Tipp:
Un­ser Um­zugs­kos­ten­rech­ner zeigt, wie Sie mit ge­rin­gem Auf­wand und den rich­ti­gen Part­nern bei Ih­rem Woh­nungs­wech­sel bis zu 80 % der Kos­ten spa­ren.

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Spar­tipp 2: Vor­her ent­rüm­peln

Ist Ihr Kel­ler auch voll­ge­stopft mit Krem­pel, den Sie seit Jah­ren nicht mehr an­ge­rührt ha­ben? Sie ha­ben sich schon beim letz­ten Um­zug ein­ge­re­det, dass Sie die­se Staub­fän­ger noch­mal ge­brau­chen kön­nen? Dann raus da­mit.

Ein Um­zug ist die Ge­le­gen­heit, sich von Mut­ters kit­schi­gem Tee­ser­vice oder Ih­rer Ur­alt-Ste­reo­an­la­ge zu tren­nen. Viel­leicht kön­nen Sie so­gar ei­ge­nes da­von noch im In­ter­net oder auf dem Floh­markt ver­kau­fen – und so noch et­was Geld ver­die­nen.

Geld sparen beim Umzug durch EntrümpelnJe we­ni­ger Sa­chen Sie in die neue Woh­nung mit­neh­men, des­to ge­rin­ger ist die An­zahl der Kar­tons, die Sie be­nö­ti­gen. Sie müs­sen nur ei­nen klei­nen, preis­wer­ten Um­zugs­wa­gen mie­ten und spa­ren zu­sätz­lich Zeit beim Ver­pa­cken und Be- bzw. Ent­la­den.

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Spar­tipp 3: Geld spa­ren beim Um­zug durch rich­ti­gen Ter­min

Wol­len Sie an ei­nem Tag um­zie­hen, an dem die hal­be Nach­bar­schaft eben­falls den Wohn­ort wech­selt? Auf Ih­ren Kon­to­stand wird sich ein sol­cher Ter­min si­cher­lich nicht po­si­tiv aus­wir­ken. Des­we­gen kön­nen Sie eben­falls Um­zugs­kos­ten spa­ren, wenn Sie das rich­ti­ge Um­zugs­da­tum wäh­len.

Miet­ver­trä­ge be­gin­nen in der Re­gel am Mo­nats­an­fang oder in der Mo­nats­mit­te und wer sich nicht für den ei­ge­nen Um­zug Ur­laub neh­men möch­te, legt den Woh­nungs­wech­sel be­quem auf das Wo­chen­en­de. Die­se Trends blei­ben na­tür­lich Um­zugs­un­ter­neh­men und Au­to­ver­mie­tun­gen nicht ver­bor­gen, so­dass zu die­sen „Stoß­zei­ten“ die Prei­se tra­di­tio­nell an­ge­zo­gen wer­den.

Wenn Sie Ih­ren Geld­beu­tel scho­nen möch­ten, emp­fiehlt es sich des­halb – wenn mög­lich –, den Um­zugs­ter­min an ei­nen Werk­tag mit et­was Ab­stand zur Mo­nats­wen­de zu le­gen. Der güns­tigs­te Um­zugs­ter­min liegt z.B. häu­fig bei Spe­di­tio­nen zwi­schen dem 6. bis 13. oder dem 18. bis 24. des Mo­nats.

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Spar­tipp 4: Werk­zeug aus­lei­hen

Beim Um­zug müs­sen Schrän­ke auf­ge­baut und Mö­bel mon­tiert wer­den. Oft steht auch noch die Re­no­vie­rung der ei­ge­nen vier Wän­de an. Ge­ra­de dann ist der pas­sen­de Schrau­ben­schlüs­sel in der Re­gel nicht zur Hand. Wer jetzt pa­nisch in den Bau­markt rennt und Un­sum­men für Werk­zeug aus­gibt, wird si­cher­lich kei­ne Kos­ten spa­ren beim Um­zug.

Al­ter­na­tiv zum Kauf ha­ben Sie die Mög­lich­keit, das be­nö­tig­te Werk­zeug aus­zu­lei­hen, was in vie­len Bau­märk­ten pro­blem­los mög­lich ist. Das spart zum ei­nen An­schaf­fungs­kos­ten, zum an­de­ren liegt das Hand­werks­zeug da­nach nicht un­nö­tig im Weg rum. Glei­ches gilt eben­falls für an­de­re Hilfs­mit­tel wie z.B. Schleif-, Trock­nungs- oder Bohr­ma­schi­nen.

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Spar­tipp 5: Die Um­zugs­wa­gen-Fal­le

Führerhaus eines LKWSie zie­hen Ihr klei­nes Ein­zim­mer­ap­par­te­ment um und spie­len mit dem Ge­dan­ken, ei­nen 7,5-Ton­ner zu mie­ten? Herz­li­chen Glück­wunsch! Sie sind in die nächs­te Kos­ten­fal­le ge­tappt. Vie­le Um­zie­hen­de über­schät­zen die Men­ge des ei­ge­nen Um­zugs­gu­tes maß­los.

Des­we­gen über­le­gen Sie sich im Vor­feld ge­nau, was Sie al­les trans­por­tie­ren möch­ten und ob Sie (bei kur­zen Dis­tan­zen) an­stel­le ei­nes Trans­por­ters nicht güns­ti­ger mit dem ei­ge­nen Kom­bi fah­ren kön­nen. Viel­leicht ha­ben Sie auch Glück und Ih­re Freun­de ha­ben noch ei­nen VW-Bus in der Ga­ra­ge ste­hen, der sich her­vor­ra­gend für Ih­ren Um­zug eig­net.

Ei­nen Hin­weis zur rich­ti­gen Trans­por­ter­grö­ße fin­den Sie auch in un­se­rem Rat­ge­ber­ar­ti­kel Tipps zum Trans­por­ter mie­ten.

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Spar­tipp 6: Um­zugs­kos­ten spa­ren mit Ba­na­nen­kar­tons

Gu­te und sta­bi­le Um­zugs­kar­tons sind teu­er und wer­den in der Re­gel nach dem Woh­nungs­wech­sel nicht mehr ver­wen­det. Fra­gen Sie da­her im Vor­feld bei Freun­den nach, ob von de­ren Um­zü­gen nicht zu­fäl­li­ger­wei­se noch Kar­tons üb­rig ge­blie­ben sind, die Sie sich aus­lei­hen kön­nen – oder nut­zen Sie Ba­na­nen­kar­tons.

Ba­na­nen­kis­ten sind meist sta­bi­ler als nor­ma­le Um­zugs­kar­tons und eig­nen sich des­we­gen her­vor­ra­gend für den Trans­port von Bü­chern, Ge­schirr und an­de­rem schwe­ren Um­zugs­gut. Der Clou: Ba­na­nen­kar­tons wer­den nor­ma­ler­wei­se vom Su­per­markt­per­so­nal nach dem Ge­brauch ent­sorgt – und des­we­gen um­sonst ab­ge­ge­ben. Fra­gen Sie ein­fach im Ein­zel­han­del Ih­res Ver­trau­ens nach. Obst­kar­tons sind si­cher­lich nicht in die Ka­te­go­rie „Kon­ven­tio­nel­le Spar­tipps für den Um­zug“ ein­zu­ord­nen, aber den­noch ei­ne ef­fek­ti­ve Me­tho­de, um noch ein paar Cent raus­zu­ho­len.

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Spar­tipp 7: Um­zugs­kos­ten steu­er­lich ab­set­zen

Den Fis­kus be­tei­li­gen und so­mit Geld spa­ren beim Um­zug? Das ist ganz ein­fach mög­lich, denn Sie kön­nen so­wohl bei ei­nem be­ruf­lich be­ding­ten als auch pri­va­ten Woh­nungs­wech­sel Auf­wen­dun­gen als Wer­bungs­kos­ten bzw. haus­halts­na­he Dienst­leis­tun­gen gel­tend ma­chen.

Im Zu­ge der Um­zugs­kos­ten­pau­scha­le be­steht so­gar die Mög­lich­keit, bei ei­nem Woh­nungs­wech­sel aus be­ruf­li­chen oder ge­sund­heit­li­chen Grün­den Aus­ga­ben für die Um­mel­dung, Woh­nungs­an­zei­gen und Schön­heits­re­pa­ra­tu­ren im Gan­zen ab­zu­set­zen – und das oh­ne läs­ti­ge Be­leg­pflicht.

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Spar­tipp 8: Zu­ver­läs­si­ge Hel­fer ein­pla­nen

Wer kennt es nicht: Freun­de, Be­kann­te oder Fa­mi­li­en­mit­glie­der sind aus­ge­rech­net am Um­zugs­tag krank, im Ur­laub oder aus sons­ti­gen Grün­den ver­hin­dert. Ge­ra­de bei kurz­fris­ti­gen Ab­sa­gen droht die Ver­schie­bung des Woh­nungs­wech­sels in­klu­si­ve ent­spre­chen­der Fol­ge­kos­ten. So las­sen sich selbst­ver­ständ­lich kei­ne Um­zugs­kos­ten spa­ren.

Ei­ne gu­te Al­ter­na­ti­ve bie­ten un­se­re stu­den­ti­schen Um­zugs­hel­fer. Die­se sind in der Re­gel güns­ti­ger als der pro­fes­sio­nel­le Ser­vice ei­nes Um­zugs­un­ter­neh­mens und ge­nau­so zu­ver­läs­sig. Au­ßer­dem pro­fi­tie­ren Sie von der zeit­li­chen Fle­xi­bi­li­tät von Stu­den­ten, die sich im­mer über ei­nen klei­nen Zu­satz­ver­dienst freu­en.

Be­rech­nen Sie hier die Kos­ten stu­den­ti­scher Hel­fer von JOB­RUF in we­ni­gen Schrit­ten:

 

Bild­quel­len (v.o.n.u.):
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