Umzugskosten sparen Mit diesen Tipps sparen Sie beim Umzug Geld

Umzugskosten sparen

Umzugskosten sparenIm Schnitt geben die Deutschen drei Monatsgehälter für den eigenen Umzug aus. Sie auch? Neue Möbel, Maklergebühren und die Renovierung stellen das Umzugsbudget auf eine harte Probe. Damit Sie Ihren Umzug günstig gestalten können und noch Geld für die Einweihungsparty übrig bleibt, zeigen wir Ihnen, wie Sie mit einigen einfachen Tricks effektiv Umzugskosten sparen können.

Spartipp 1: Aufwand realistisch einschätzen

Versuchen sie, den Umfang des Umzugs und die Zeit, die Sie dafür investieren möchten, realistisch einzuschätzen. Lohnt es sich wirklich, den oftmals teuren Komplettservice eines Umzugsunternehmens in Anspruch zu nehmen oder reicht vielleicht auch die Anmietung eines Transporters und das Packen und Tragen der Umzugskartons erledigen Sie in Eigenregie?

Wenn Sie sich für ein Umzugsunternehmen entschieden, führen Sie unbedingt einen Angebotsvergleich durch, um den günstigsten Anbieter ausfindig zu machen. Erkundigen Sie sich auch, ob nur Teilleistungen in Anspruch genommen werden können. So können Sie viel Geld sparen beim Umzug.

Spartipp 2: Vorher entrümpeln

Ist Ihr Keller auch vollgestopft mit Krempel, den Sie seit Jahren nicht mehr angerührt haben? Sie haben sich schon beim letzten Umzug eingeredet, dass Sie diese Staubfänger nochmal gebrauchen können? Dann raus damit.Geld sparen beim Umzug durch Entrümpeln

Ein Umzug ist die Gelegenheit, sich von Mutters kitschigem Teeservice oder Ihrer Uralt-Stereoanlage zu trennen. Vielleicht können Sie sogar eigenes davon noch im Internet oder auf dem Flohmarkt verkaufen – und so noch etwas Geld verdienen.

Je weniger Sachen Sie in die neue Wohnung mitnehmen, desto geringer ist die Anzahl der Kartons, die Sie benötigen. Sie müssen nur einen kleinen, preiswerten Umzugswagen mieten und sparen zusätzlich Zeit beim Verpacken und Be- bzw. Entladen.

Spartipp 3: Geld sparen beim Umzug durch richtigen Termin

Wollen Sie an einem Tag umziehen, an dem die halbe Nachbarschaft ebenfalls den Wohnort wechselt? Auf Ihren Kontostand wird sich ein solcher Termin sicherlich nicht positiv auswirken. Deswegen können Sie ebenfalls Umzugskosten sparen, wenn Sie das richtige Umzugsdatum wählen.

Kosten sparen beim Umzug mit dem richtigen DatumMietverträge beginnen in der Regel am Monatsanfang oder in der Monatsmitte und wer sich nicht für den eigenen Umzug Urlaub nehmen möchte, legt den Wohnungswechsel bequem auf das Wochenende. Diese Trends bleiben natürlich Umzugsunternehmen und Autovermietungen nicht verborgen, sodass zu diesen „Stoßzeiten“ die Preise traditionell angezogen werden.

Wenn Sie Ihren Geldbeutel schonen möchten, empfiehlt es sich deshalb – wenn möglich –, den Umzugstermin an einen Werktag mit etwas Abstand zur Monatswende zu legen. Der günstigste Umzugstermin liegt z.B. häufig bei Speditionen zwischen dem 6. - 13. oder dem 18. - 24. des Monats.

Spartipp 4: Werkzeug ausleihen

Beim Umzug müssen Schränke aufgebaut und Möbel montiert werden. Oft steht auch noch die Renovierung der eigenen vier Wände an. Gerade dann ist der passende Schraubenschlüssel in der Regel nicht zur Hand. Wer jetzt panisch in den Baumarkt rennt und Unsummen für Werkzeug ausgibt, wird sicherlich keine Kosten sparen beim Umzug.

Alternativ zum Kauf haben Sie die Möglichkeit, das benötigte Werkzeug auszuleihen, was in vielen Baumärkten problemlos möglich ist. Das spart zum einen Anschaffungskosten, zum anderen liegt das Handwerkszeug danach nicht unnötig im Weg rum. Gleiches gilt ebenfalls für andere Hilfsmittel wie z.B. Schleif-, Trocknungs- oder Bohrmaschinen.

Spartipp 5: Die Umzugswagen-Falle

Sie ziehen Ihr kleines Einzimmerappartement um und spielen mit dem Gedanken, einen7,5-Tonner zu mieten? Herzlichen Glückwunsch! Sie sind in die nächste Kostenfalle getappt. Viele Umziehende überschätzen die Menge des eigenen Umzugsgutes maßlos.

Welche Transportergröße ist wirklich nötig?Deswegen überlegen Sie sich im Vorfeld genau, was Sie alles transportieren möchten und ob Sie (bei kurzen Distanzen) anstelle eines Transporters nicht günstiger mit dem eigenen Kombi fahren können. Vielleicht haben Sie auch Glück und Ihre Freunde haben noch einen VW-Bus in der Garage stehen, der sich hervorragend für Ihren Umzug eignet.

Spartipp 6: Umzugskosten sparen mit Bananenkartons

Gute und stabile Umzugskartons sind teuer und werden in der Regel nach dem Wohnungswechsel nicht mehr verwendet. Fragen Sie daher im Vorfeld bei Freunden nach, ob von deren Umzügen nicht zufälligerweise noch Kartons übrig geblieben sind, die Sie sich ausleihen können – oder nutzen Sie Bananenkartons.

Bananenkisten sind meist stabiler als normale Umzugskartons und eignen sich deswegen hervorragend für den Transport von Büchern, Geschirr und anderem schweren Umzugsgut. Der Clou: Bananenkartons werden normalerweise vom Supermarktpersonal nach dem Gebrauch entsorgt – und deswegen umsonst abgegeben. Fragen Sie einfach im Einzelhandel Ihres Vertrauens nach. Obstkartons sind sicherlich nicht in die Kategorie „Konventionelle Spartipps für den Umzug“ einzuordnen, aber dennoch eine effektive Methode, um noch ein paar Cent rauszuholen.

Spartipp 7: Zuverlässige Helfer einplanen

Spartipps für den Umzug schließen auch Helfer einWer kennt es nicht: Freunde, Bekannte oder Familienmitglieder sind ausgerechnet am Umzugstag krank, im Urlaub oder aus sonstigen Gründen verhindert. Gerade bei kurzfristigen Absagen droht die Verschiebung des Wohnungswechsels inklusive entsprechender Folgekosten. So lassen sich selbstverständlich keine Umzugskosten sparen.

Eine gute Alternative bieten unsere studentischen Umzugshelfer. Diese sind in der Regel günstiger als der professionelle Service eines Umzugsunternehmens und genauso zuverlässig. Außerdem profitieren Sie von der zeitlichen Flexibilität von Studenten, die sich immer über einen kleinen Zusatzverdienst freuen.

Spartipp 8: Umzugskosten steuerlich absetzen

Den Fiskus beteiligen und somit Geld sparen beim Umzug? Das ist ganz einfach möglich, denn Sie können sowohl bei einem beruflich bedingten als auch privaten Wohnungswechsel Aufwendungen als Werbungskosten bzw. haushaltsnahe Dienstleistungen geltend machen. Und im Zuge der Umzugskostenpauschale besteht sogar die Möglichkeit, bei einem Wohnungswechsel aus beruflichen oder gesundheitlichen Gründen Ausgaben für die Ummeldung, Wohnungsanzeigen und Schönheitsreparaturen im Ganzen abzusetzen – und das ohne lästige Belegpflicht.

 

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